Open Source an Schulen
Im Hinblick auf die fortschreitende Technologiesierung unseres Lebens und die wachsende Abhängigkeit von Computern und der IT möchten Bündnis 90/Die Grünen auch die Ausstattung der Schulen mit PCs verbessern. Den weiterführenden Schulen stehen zwar schon Computer-Räume zur Verfügung, dies ist jedoch in den Grundschulen nicht oder nur unzureichend der Fall. Auch hier muss in die Jugend investiert werden, um auch schon den Jüngeren den sinnvollen und verantwortungsbewussten Umgang mit den „neuen Technologien“ zu lehren. Dabei geht es vor allem um Grundlagenvermittlung bei der Benutzung von Büro-Programmen (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Datenbanken etc.).
Dabei ist es unabdingbar, dass im Zusammenhang damit auch eine Unterstützung der freien Software stattfindet.
Die Vorteile von sog. „Open-Source“-Projekten also Programmen, die von jedermann und -frau jederzeit kostenlos genutzt, aber auch stets verändert werden können, liegen auf der Hand und ließen sich in Schulen gezielt nutzen:
Die Programme sind kostenlos und werden trotzdem stets aktualisiert.
Darüber hinaus stehen sie in ihrer Qualität den unfreien Produkten in nichts nach.
Sie sind in der Regel zu 100 Prozent mit den unfreien Programmen kompatibel.
Dadurch, dass sie kostenlos zu erhalten sind, hat jede(r) einzelne und damit jede Schülerin und jeder Schüler die Chance diese Programme zu nutzen und kann auch zu Hause damit arbeiten und lernen ohne Geld zu investieren.
Aus diesen Gründen setzen wir uns ebenso das Ziel, in Zukunft auch an Schulen mehr freie Programme einzusetzen und den Schülerinnen und Schülern das Arbeiten mit solcher Software nahe zubringen. Deshalb möchten wir in der nächsten Wahlperiode alle Schulen im Stadtgebiet dabei unterstützen ihre Computer-Räume um PCs mit freier Software auszustatten.
