Eine Mensa für das Bedburger Schulzentrum
Die Schlamperei der schwarz-gelben Landesregierung in NRW ist in dieser Wahlperiode auch in Bedburg angekommen. Das sogenannte G8-Projekt, welches die Schulzeit auf nordrhein-westfälischen Gymnasien um ein Jahr verkürzt, kommt auch hier zum Tragen.
Das bedeutet: Auch hier lernen Zehnjährige am Gymnasium bei bis zu 33 Wochenstunden bis vier Uhr nachmittags.
Die Mensa, welche nun für unser Schulzentrum geplant wird, ist demnach immens wichtig und sollte auch als wichtiges Thema behandelt werden. Es droht jedoch die Gefahr, dass auch dieses Projekt – wie viele andere auch – im Stadtrat einfach nur „durchgewunken“ wird, ohne dass eine sinnvolle politische Dikussion über die Gestaltung der Mensa geführt werden kann. Wir Grüne wollen das verhindern.
Gerade wir Grünen, die sich deutschlandweit für den Ganztagsschulunterricht einsetzten, finden es natürlich erfreulich, dass das Bedburger Gymnasium nun auch diesen Weg beschreitet.
Allerdings ist es nicht nur Aufgabe der Schule, sondern auch die des Trägers, also der Stadt Bedburg, dafür zu Sorgen, dass Übermittagsbetreuung und Mittagessen qualitativ hochwertig sind. Dazu gehört zum einen, dass die Mensa möglichst schnell gebaut wird, aber auch, dass sich das Angebot an Arbeitsgemeinschaften und Betreuungsangeboten am Gymnasium weiter erhöht. Es muss dafür Sorge getragen werden, dass die Kinder und Jugendlichen nicht nur „länger Schule“ haben, sondern ihnen auch mehr Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung gegeben wird.
