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Kirstin Köcher

Seit 1995 bin ich Mitglied bei den Bündnis 90/Die Grünen in Bedburg. Der nachhaltige Gedanke, den ich so konsequent nur in der Grünen Partei finde, hat mich dazu bewegt.

Vor gut einem Jahr bin ich für Jochen vom Berg als einzige Grüne im Rat der Stadt Bedburg nachgerückt.

Nach der letzten Kommunalwahl 1999 bin ich Mitglied der jetzigen Grünen Kreistagsfraktion als sachkundige Bürgerin. Meine Schwerpunkte liegen in der Jugend-, Sozial- und Schulpolitik.

Für die Stadt Bedburg möchte ich, dass die Bürger sich als Teil ihrer Stadt identifizieren können. Dafür müssen Voraussetzungen geschaffen werden, damit die Menschen sich hier in Bedburg wohlfühlen können. Somit ist dann eine aktive Mitgestaltung der Einwohner möglich.

Dazu benötigen sie Entscheidungs- und Gestaltungsspielraum. Das fängt mit kleinen Dingen wie Abfallgebühren an und setzt sich mit vielen weiteren Themen fort.

Um die Abfallgebühren gerechter gestalten zu können, dürfen sie nicht allein nur über die schwarze Tonne abgerechnet werden. Bei differenzierteren Abrechnungen werden die Kosten gerechter verteilt, der Nutzer hat Handlungsmöglichkeiten und kann damit seine Rechnung beeinflussen und zu guter Letzt kommen die möglichen Einsparungen der Umwelt zugute.

Im Verkehr sollten die Bürger die Möglichkeit erhalten, sich ganz bewusst für die Nutzung des Verkehrsmittels ihrer Wahl entscheiden zu können. Dafür muss es zum privaten Automobil, andere wirklich gute Alternativen geben. Gut ausgebaute Radwege und einen zuverlässigen Stadtrundbus sind hier erforderlich.

Eltern sollen sich frei entscheiden können, ob sie ihr Kind selbst betreuen, oder eine Einrichtung o. Ä. nutzen möchten. Dafür benötigen wir Ganztagsbetreuung für jedes Kindesalter. Die Einrichtung der Offenen Ganztagsschule ist da der richtige Weg.

Damit die Stadt Bedburg, sowie der gesamte Rhein-Erft-Kreis mehr Perspektiven und Lebensqualität entwickeln kann, wirtschaftlich stark und ökologisch intakt wird, müssen wir uns insbesondere um die Menschen kümmern, die einen schlechten Stand in ihrem Leben haben. Das bedeutet, dass wir sie fordern und fördern müssen. Gerade diese Einrichtungen mit den entsprechenden Angeboten, erfahren zurzeit finanzielle Kürzungen. Ohne diese Hilfsangebote lassen wir die betroffenen Menschen aber fallen und diese werden mit Sicherheit viel länger auf finanzielle Förderung angewiesen sein.

Um diese Projekte in diesen Zeiten finanzieren zu können, wo die Gelder von Land und Bund nicht ausreichend fließen, müssen eigene Einnahmequellen erschlossen und alternative Finanzierungsmöglichkeiten genutzt werden.

 



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